Pnei-Buch – Theologie der Wissenschaft
Natur Editore
Bachblütenbuch – Bachblütenessenzen und die Muster des Wassers – Julian Barnard
Titel: Bachblüten und die Muster des Wassers – Julian Barnard
Autor: Julian Barnard
Herausgeber: Flower Remedy Program
Format: 155 x 235 mm - Seite 72 - Text in Englisch
Erstveröffentlichung: 2016
Julian Barnards Buch zeigt, dass er nach vier Jahrzehnten Arbeit mit Bachblüten immer noch nach einem tieferen Verständnis ihrer Wirkungsweise sucht. Während manche Dr. Edward Bach ehren, indem sie seine Entdeckungen der 1930er-Jahre in einer starren Orthodoxie verankern, stellt Barnard sein Buch mit einer Würdigung von Bachs Aufruf zur menschlichen Freiheit vor und argumentiert, dass wir alle Erben seiner Erkenntnisse sind. Wir können Julian Barnard dankbar sein, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Bachs Vermächtnis durch Lehre, Schriften, Bilder und Videos sowie die von ihm mit seiner Firma Healing Herbs hergestellten Bachblüten weiterzutragen.
„Die Muster des Wassers“ beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung von „Form und Funktion“, die in Barnards Buch „Bachblüten: Form und Funktion“ wesentlich ausführlicher behandelt wird. Barnard geht der Frage nach, wie die Struktur und die Wachstumsmuster von Pflanzen Aufschluss über ihre Wirkung im menschlichen Körper und in der menschlichen Psyche geben. Dieses Verständnis basiert auf den alchemistischen Lehren des Paracelsus, bekannt als die „Signaturenlehre“, die in ihrer grundlegendsten Bedeutung anerkennt, dass dieselben lebendigen, formgebenden (ätherischen) Kräfte, die Pflanzen hervorbringen, auch im Menschen wirken. Es bestehen daher Entsprechungen zwischen dem, was in uns ist, und dem, was wir „außen“ in der Natur finden.
Im Mittelpunkt dieses Essays stehen jedoch weniger die Pflanzen selbst, sondern vielmehr die Frage, wie Wasser als Träger der Blütenessenzen deren heilende Botschaften an die menschliche Psyche vermitteln kann. Diese Frage bereitet modernen Materialisten Kopfzerbrechen, da sie das Fehlen eines aktiven biochemischen Wirkstoffs als Beweis dafür werten, dass Blütenessenzen lediglich als Placebo wirken können.
Blütenessenzen werden oft der „Schwingungsmedizin“ zugeordnet, die durch Schwingungsresonanz wirkt. (Ähnlich wie Licht oder elektromagnetische Stimulation heilende Wirkungen haben, beruht die Idee darauf, dass Schwingungsmedizin eine andere Energieform, oft „feinstoffliche Energie“ genannt, überträgt, die mit herkömmlichen Instrumenten nicht direkt messbar ist.)
Barnard schlägt ein alternatives Paradigma zum Verständnis von Blütenessenzen vor: die Übertragung von Information statt von Energie. Seine Hypothese basiert auf der direkten Beobachtung des Herstellungsprozesses von Blütenessenzen, sowohl durch Sonneneinstrahlung als auch durch Kochen. So beobachtete und dokumentierte er beispielsweise in seinem Buch anhand von Fotografien, wie sich im sich erwärmenden Blütenessenzwasser Blasen und innere Oberflächen bilden und wie die Wasseroberfläche Muster um das Pflanzenmaterial herum erzeugt. Theodor Schwenk erörtert in seinem Buch „Grundlagen der Potenzierungsforschung“ die Bedeutung von Oberflächen für die „Empfindlichkeit“ des Wassers gegenüber Einflüssen. Barnard beschreibt diesen Prozess als „Prägung“ und hebt dessen besondere Wirkung bei frisch aus der Erde sprudelndem Quellwasser hervor.
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